18.01.2021

Private Veranstaltungen und Treffen im öffentlichen Raum mit maximal 5 Personen

 

Das Verbot von privaten Veranstaltungen und Menschenansammlungen über 5 Personen im öffentlichen Raum bezieht sich auf ungeplante, nicht organisierte bzw. spontane Treffen. Die Vorgabe der Beschränkung von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum auf 5 Personen (Art. 3c Abs. 1 der Covid-19-Verordnung besondere Lage) kommt gemäss Auskunft des BAG im Bereich der familienergänzenden Bildung und Betreuung nicht zur Anwendung: Bildungs- und Betreuungsangebote werden als öffentlich-zugängliche Dienstleistungen qualifiziert.

 

Die 5-Personen-Regeln gelten innerhalb der Bildungs- und Betreuungsinstitutionen nicht. Selbstverständlich ist – wie bis anhin – ein Schutzkonzept zu erstellen und umzusetzen. Auch Aktivitäten im Freien mit Kindern sind somit (unter Einhaltung der geltenden Schutzkonzepte) auch mit mehr als 5 Personen zulässig.

Auch bei der institutionalisierten Tagesfamilienbetreuung (professionelle Tagesfamilienbetreuung inkl. Schutzkonzept) fallen Tagesfamilien nicht unter die 5er-Regel im privaten Raum und können ihr Angebot weiterhin im gewohnten Rahmen und unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes anbieten.

 

 

Schützen sie sich nach möglichkeit wie bisher bei der Tageskind übergabe mit Schutzmaske, kein Händedruck und Abstand von 1.5 meter halten

 

BLEIBEN SIE GESUND


Anmeldung und Merkblatt für anvertrauende Eltern

Es ist möglich, dass das Antragsformular aufgrund sehr hoher Nachfrage (Serversättigung) nicht geöffnet werden kann. In diesem Fall versuchen Sie es bitte später noch einmal oder nutzen Sie die Version in PDF-Format.

Die Formulare sind per E-Mail an corona(at)akbern.ch oder per Post bis spätestens 30. Juni 2021 zu senden.

https://www.akbern.ch/covid-19/

 

 

Wer hat Anrecht auf eine Entschädigung ?

  • Selbstständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung und deren Ehepartner/Partner, die ihren Betrieb wegen kantonales- oder Bundesebene festgelegten Massnahmen schliessen müssen.
  • Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung und deren Ehepartner/Partner, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind oder deren Veranstaltung wegen kantonales- oder Bundesebene festgelegten Massnahmen abgesagt wurde.
  • Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung und deren Ehepartner/Partner, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken (ist definiert durch einen Umsatzverlust von mindestens 55 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019) müssen und im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens 10 000 Franken erzielt haben.
    Für Ansprüche bis 18. Dezember 2020 ist ein Umsatzrückgang von 55 Prozent massgebend, ab 19. Dezember 2020 gilt die Schwelle von 40 Prozent. Wer im Monat Dezember einen Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent aber weniger als 55 Prozent vorweisen kann, hat ab 19. Dezember 2020 Anspruch auf eine Entschädigung auf dieser Grundlage. Für den Umsatzrückgang wird der ganze Monat berücksichtigt. Wer im Dezember einen Umsatzrückgang von mindestens 55 Prozent vorweisen kann, hat für den ganzen Kalendermonat Anspruch auf die Entschädigung.
  • Eltern mit Kindern unter 12 Jahren, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist aufgrund einer vorübergehend Schliessung der Einrichtung oder aufgrund von Quarantäne unterbrechen. Das gleiche gilt für Eltern von Jugendlichen über 12 Jahre und bis 20 Jahre mit einer Beeinträchtigung, die nicht mehr in eine Eingliederungsstätte oder eine Sonderschule gehen können.
  • Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme aufgrund von Kontakt mit einer positiv getesteten Person und sie ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.
  • Die Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen im Zusammenhang mit der Bewältigung der Covid-19-Epidemie unterbrechen oder massgeblich einschränken müssen. 

Die Zulage ist subsidiär. Das heisst, wenn die berechtigte Person bereits Leistungen aus einem anderen Sozial- oder Privatversicherungssystem erhält oder wenn sie ihren Lohn weiterhin bezieht, hat sie keinen Anspruch auf diese Zulage.

Mitarbeiter, die eine Vergütung für Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigungen erhalten, haben keinen Anspruch auf diese Zulage.

 

Dauer des Anspruchs auf eine Entschädigung

Sämtliche Leistungen, die auf der Grundlage der bis zum 16. September 2020 geltenden Verordnung gewährt werden, enden automatisch an diesem Tag. Personen, die auf die unten aufgeführten Situationen zutreffen, müssen bei ihrer Ausgleichskasse einen neuen Antrag einreichen:

Selbstständigerwerbende bei Betriebsschliessung
Der Anspruch für die gesamte Dauer der Schliessung.

Veranstaltungsverbot
Der Anspruch beginnt am Tag, an dem alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Der Anspruch endet grundsätzlich, wenn die Massnahme aufgehoben wurde.

Selbständigerwerbende oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken
Der Anspruch beginnt am Tag, an dem alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Der Anspruch endet grundsätzlich, wenn kein Erwerbsausfall mehr vorliegt.

Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Kinderbetreuung nicht mehr gewährleistet ist
Der Anspruch beginnt am 4. Tag, an dem alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Dreitägige Wartezeit). Der Anspruch endet grundsätzlich, wenn eine Betreuungslösung gefunden, die Quarantänepflicht aufgehoben oder die Betreuungseinrichtung wieder geöffnet wurde

Behördlich angeordnete Quarantäne
Der Anspruch beginnt am Tag, an dem alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind und er endet mit Aufhebung der Quarantäne, spätestens aber, sobald 10 Taggelder ausgerichtet wurden. Personen, welche positiv auf das Coronavirus getestet wurden, haben keinen Anspruch auf eine Corona Erwerbsersatzentschädigung. Unseres Erachtens sind Leistungen durch den Arbeitgeber bei der Krankentaggeldversicherung geltend zu machen.

 



Betreuung von Kindern mit Krankheitssymptomen:

 

Aktuell gilt provisorisch (nationale Richtlinien folgen) für Kinder unter 12 Jahren, bei denen aktuell keine bekannte COVID-19-Erkrankung im engen Umfeld* besteht:

 

Das Kind hat Erkältungssymptome wie:

  • klarer Schnupfen/eine laufende Nase
  • ein leichtes Kratzen im Hals/Schluckschmerzen
  • gelegentlichen Husten/Räuspern

Das Kind darf aus Sicht Kanton in der Kita/Tagesfamilie bleiben.

 

Das Kind ist krank und hat eines oder mehrere der folgenden Symptome:

  • Fieber über 38 Grad
  • Muskelschmerzen
  • trockener Husten (nicht durch bekanntes Asthma verursacht)
  • Halsschmerzen
  • Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns (nicht aufgrund des Schnupfens)

Das Kind bleibt für mindestens 24 Std. zur Beobachtung zuhause.

Fühlt sich das Kind anschliessend wieder gesund, darf das Kind nach 24 Stunden Symptomfreiheit wieder in die Kita/ zur Tagesfamilie.

 

Ist das Kind schwerer krank und/oder kommen zusätzliche Symptome dazu oder dauern die Symptome mehr als drei Tage, nehmen die Eltern telefonisch Kontakt mit der Kinder-/Hausärztin oder dem Kinder-/Hausarzt auf. Diese/dieser entscheidet über das weitere Vorgehen.

 

*Kinder mit bekannten COVID-19-Erkrankungen im engen Umfeld sind in Quarantäne


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Schutzkonzept TFO 2020
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Checkliste Hygiene
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